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28/09: Ich da im Radio
Immer wieder eine Begegnung der besonderen Art: Seine eigene Stimme im Radio zu hören. Von daher war ich gestern froh, nicht alleine zu sein, als meine vor fast einem Monat vorproduzierte "High Fidelity"-Sendung über den RBB-Äther kam. M. und ich fläzten uns mit Wein aufs Sofa und ich staunte während des Zuhörens über so wenig Schnitt - bei dann doch so kurzer Sendezeit. Nach gerade mal einer Dreiviertelstunde lief schon mein "Beerdigungssong" und das wars. Schade, hätte mir gern weiter zugehört. M. zeigte sich beeindruckt, so dass wir nach seinem Abend am Freitag dahingehend quitt sind.Ihr Lieben da draußen, ich weiß, dass ihr dies hier lest: Wer mir gestern zugehört hat, der schreibe doch in den Kommentaren, wie es ihm/ihr gefallen hat, ich bin neugierig. Und wer es verpasst hat, kann entweder in der Nacht zu morgen zwischen 4:00 und 5:00 die Wiederholung hören oder hier den Audiomitschnitt runterladen. Viel Spaß damit wünscht
der Schnatter... ääh, Stolpervogel
05/09: Hello, hello, turn your Radio on!
"Welcher Song beschreibt dein derzeitiges Lebensgefühl?""Welche Frage zum Verständnis des Universums würdest du deinem Lieblingsmusiker stellen?"
"Welcher Song gibt dein Verhältnis zur Arbeitswelt am Besten wieder?"
"Welcher Song sollte auf deiner Beerdigung laufen?"

Mit diesen und noch 23 anderen Fragen schlug ich mich vor ca eineinhalb Monaten fröhlich herum, um mich für eine passenderweise "High Fidelity" betitelte Musiksendung auf Radio Eins, Standard-Radiosender in der heimischen Küche, zu bewerben. Mich den vielen kniffligen Fragen zu stellen war dabei schon Motivation genug, die Aussicht auf zwei Freikarten für ein vom o.g. Radiosender präsentiertes Konzert eigener Wahl war da lediglich schöner Nebeneffekt.
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01/09: Stimmbandakrobatik, Teil 1
Nach mehrmaligem cross-mailing und Termin-Verschiebing machte ich mich am Montag Nachmittag auf Richtung Tempelhof, um mich dort, in einem Proberaum mit tollem Blick auf den ehemaligen Flughafen, als potentielle neue Sängerin von Katalin zu bewähren.
Mit sechs geprobten Songs und jeder Menge Mikrofonfieber im Gepäck folgte ich der schon im Treppenhaus des alten Fabrikgebäudes zu hörenden Musik in den vierten Stock (keuch, schnaub). Dort begrüßten mich drei Jungs und ein Mädel sehr freundlich mit umgehängten Gitarren und hinter ihren Schieß- und Tastenbuden, und nach kurzem Vorgeplänkel nahmen wir uns den ersten Song vor, ich noch ahnungslos ohne Papier in den Ohren. Das wurde nach dem ersten Durchlauf gleich geändert (mann, kann eine Band LAUT sein!) und auch ich gewöhnte es mir an, meine Fragen gleich direkt durchs Mikrofon in den Raum zu stellen, anstatt die vom Probesingen der vergangenen Tage eh schon angekratzte Stimme mit unverstärktem Sprechen zu strapazieren. Ich groovte mich schnell ein, wir testeten jeden Song zwei, drei Mal, meist mit kleinen Anmerkungen oder Verbesserungen seitens der Band, um ihn dann probeweise aufzunehmen. Das klappte wunderbar, das machte Spaß, das fetzte!
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04/08: Ring & Sing
stand auf der Klingel, aber die Tür war schon offen, gestern in Monster Ronsons Ichiban Karaoke Bar. Und nicht nur die: Drei Ocken zahlen und dann singen soviel, wo und mit wem man wollte: "FAG BAR! queer boxhopping" nannte sich das Ding, die website versprach außerdem: "live act: Petra Flurr & X-REMOVER DJ SET. The weekend just got BIGGER! all the karaoke and pansexual darkroom you can take." Whow, okay. Mein Nachtbegleiter und ich überlegten schon, ihn und seinen Kumpel als schwules Päärchen und mich als L-girl einzuschleusen, die Türpolitik um 22:00 war aber noch moderat-liberal. Schnupps den großformatigen Stempel aufgedrückt und rein in die singende Sauna.Mehr ...
19/09: Gezwitscher der Woche
kommt dieses erste Mal von den Stereophonics aus Wales mit "Maybe tomorrow". Dieser Song begleitet mich schon eine Weile und erfreute sich in dieser Woche schwerer Rotation in meinem CD-Player.I look around at a beautiful life
been the upperside of down
been the inside of out
But we breathe
We breathe