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22/12: Nachtrag

Auf der Suche nach einem adäquaten Bildzusatz für meine Weihnachtswünsche stieß ich auf dieses wunderbare Foto. Kein weiterer Kommentar.


http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lebkuchenherz.png

22/12: Runterkommen


In ein paar Tagen ist es soweit. Die halbe Welt feiert das wohl berühmteste Runterkommen der christlichen Geschichte, wenn man so will. Ich schließe mich an und komme in den nächsten Tagen auch ein Bisschen runter. Schlafe gut. Treffe gute Menschen. Esse gut. Fahre gut durch Deutschland. Lasse einiges hinter mir, weil ich genug vor mir habe. 2009 wird mein Jahr.
Euch vereinzelten, über Deutschland verstreut lebenden Lesern dieses blogs wünsche ich eine wunderbare Weihnachtszeit, einen bunten Strauß Melodien... äh, guter Ideen für euer Jahr 2009, schokoladige Küsse von euren Liebsten, orangefarbene Umarmungen und schneeflockige Worte allerorten.
Bald mehr von mir.

Euer Stolpervogel


27/11: Hamburg ist wirklich besser!

Liebe Stolperfreunde,

das vergangene Wochenende hat euer aller Lieblingsblogger wieder mal in seiner zweitliebsten Wohnstadt verbracht: Von "Hamburch an der Waterkant" ist die Rede, welche den Vogel immer noch lockt, auch dort mal sein Nest zu bauen. Vorerst kann er sich aber eben nur Berlin leisten - wie gut, das selbiges immer noch seine erstliebste Wohnstadt ist!
Grund für den Besuch an der Elbe war die "Wir-wohnen-jetzt-zusammen-und-hatten-außerdem-beide-gerade-Geburtstag"-Party einer guten Freundin, aber ich nutzte natürlich die Gelegenheit und klapperte in einem Abwasch meinen kleinen Hamburg/Umgebung-Freundeskreis ab.

Nach dem überraschenden Mini-Wintereinbruch vergangenen Freitag sah ich uns schon stundenlang auf der Autobahn herumschlittern, statt dessen wurde am Abend noch eine knappe Stunde mit Tanken, Reifendruck prüfen und Scheibenklar nachfüllen in Berlin vertrödelt, ehe es auf die Bahn ging. Der Fahrer, mein hier schon traurig berühmter Sandkastenfreund, maulte vor sich hin, während ich ihn vom Beifahrersitz aus mit Neuigkeiten, Gummibärchen und Trinkwasser versorgte. So rollte das mit sechs Leuten plus Hund munter besetzte Auto durch Norddeutschland und brachte mich und meinen Kumpel nach einer erfreulich flotten Fahrt nach HH-Barmbek zu einem befreundeten, immer noch frisch verheirateten Paar. Dort schafften wir nur jeder ein Frischgezapftes, bevor uns um halb zwölf die Augen zufielen und wir die restlichen Schnacks aufs Frühstück verschoben.

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25/11: Hamburg ist besser



Warum? Das erzählt euch der Vogel in Kürze nach einem wunderbaren Wochenende in seiner zweitliebsten Wohnstadt. Freunde, Sonne, Tanzen, Feiern - was will man mehr?

12/11: Fünf sind geladen...

Hier wie versprochen die kleine Bildergalerie zur Einweihungsparty letzten Samstag - zum Vergrößern der Bilder bitte anklicken

Wo bleiben die Gäste?

Sie waren die ersten

Auf dem Raucherbalkon

Die Chipsmonster

Verstrahlt

Limbo Number 1

Limbo Number 2

Limbo Number 3

Kritische Blicke

Sie kann fliegen

Prost!

Beeilung!

Jaa, Spaß!

N'juten!

Wer ist gemeint?

Das Musikersoffa

Das brave Chaos








10/11: Fünf sind geladen

...zehn sind gekommen,
gieß Wasser zur Suppe,
heiß alle willkommen.




Das Gegenteil traf bei unserer groß angekündigten und dann doch nur überschaubar besuchten Einweihungsparty am vergangenen Samstag zu. Des Stolpervogels Schwester schleppte noch am Freitag heldenhaft tonnenweise Fladenbrot und Gemüse vom Maybachufer nach Hause, schnippelte und rührte Salate, Tzatziki und Ziebelsuppen-Dip zusammen - auf dass wir nun noch mehrere Tage nach Knoblauch stinken, pupsen und uns den Gaumen am aufgebackenen Fladenbrot anrauhen werden, da die Hälfte der Gäste gar nicht erst kam und die andere Hälfte anscheinend aß wie der Spatz auf der Roten Liste. Aber lieber den Spatz in der Hand: Mit den anwesenden Feierlustigen war es nämlich eben so; von akrobatischen Limboeinlagen über zaghafte Tanzversuche bis hin zum traditionellen Küchenabhängen war alles dabei, was zu einer richtigen Party gehört. Jaa, und wie ich heute bemerkte/erfuhr gab es sogar einen kleinen Roséfleck auf dem Sofa und ein Autoranfahren auf dem Nachhauseweg, damit sich die Beifahrerin die Party am Straßenrand noch einmal durch den Kopf gehen lassen konnte. Also allet schick.
Eine Auswahl schicker Feierfotos gibt es übrigens in ein paar Tagen in der Rubrik "Vogelperspektive" zu bewundern. Die "Partyfunktion" der Digitalkamera lässt es sogar so aussehen, als hätten wir Spaß gehabt!
Die Technik bewundernd grüßt,

euer Stolpervogel


P.S.: An diejenigen unter euch, die uns durch ihr Nichterscheinen den abwechslungsreichen Mittagstisch in dieser Woche bescheren: Lasst euch nicht täuschen - es war total langweilig und ihr habt nichts verpasst!

08/11: Puppenstube, eine Nummer größer

So bezeichnete des Stolpervogels liebe Theaterfreundin und Mit-Flüchtling aus Deutschlands lächerlichster Stadt das Ziel meiner letzten Reise, von der ich euch hier ein paar Eindrücke geben will. In der Tat hatte diese Stadt am Fluss eine gewisse Ähnlichkeit mit einer anderen Stadt an einem anderen Fluss, aber eine Straße wie die Alaunstraße, leicht ranzig-punkige Vergnügungs- und Trinkmeile, in der ich eine Nacht residieren durfte, gibt es in letzterer nicht. Somit hatte die ostdeutsche Landeshauptstadt gleich ein paar Sympathiepunkte auf ihrer Seite und den munteren Vogel wird es sicherlich wieder dorthin locken.



Dort?




Hilfe!




Im Spiegelsaal von...




'N Haufen Steine im Bauch der Frau




Welchen Ohrwurm hatte euer Vogel den halben Tag lang? Kleiner Tipp: Fängt mit "Hey, hey, hey" an




Und welcher Baustil ist das? Auflösung in den Kommentaren


04/11: Alles im Arsch, alles kaputt...

...so klagte mein bester und längster Freund vor wenigen Stunden, bevor er seine fast ausgetrunkene zweite Flasche "Dirty Harry" vom Balkon warf (3. Stock!). Seine Freundin hatte heute am Telefon mit ihm Schluss gemacht und ich wollte nun alle meine Trostregister ziehen. Ich erwischte ihn am Handy, als er - schon ziemlich angetrunken - auf dem Nachhauseweg war und überredete ihn, doch noch bei mir vorbei zu kommen. Er willigte ein und in der Zeit bis zu seinem Eintreffen überlegte ich, was ich gleich mit ihm anstellen könnte. Weitertrinken erschien mir zu gefährlich. Einen frauenfeindlichen Film gucken? Mir fiel keiner ein. Einfach in den Arm nehmen? Ja, das würde gehen...


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02/11: Relaunch einer Legende


Es ist soweit: Nach kleineren Kabelkämpfen und größeren Heldentaten der Computer-Crack-Schwester haben wir Brad Pitts große Freundin besiegt und euer Lieblingsblog kann wie ein Phönix aus der Asche zu neuen literarischen Höhenflügen aufsteigen. Oder auch: Kann euer grünschnabeliger Vogel seine Erfahrungen mit den großen und kleinen hauptstädtischen Stolperfallen wieder mit euch teilen. Und wenn ich wirklich mal einen halben Tag frei habe, schaffe ich es vielleicht auch, endlich mal ein paar Fotos reinzustellen. Bisherige Versuche sind ja leider trotz tatkräftiger Hilfe befreundeter blogger fehlgeschlagen. Freut euch also wieder auf regelmäßige Telegramme aus der Zwischenwelt und hoffentlich bald auch aus dem Land, wo Milch und Honig fließt.
Es grüßt euch

euer Stolpervogel...

...der schon ganz flimmernde Augen von der Dauer-Internet-Nutzung hat (Stichwort Nachholbedarf!!!)


27/10: Gestrandet in der Zwischenwelt

...so fühlt sich euer armer Vogel leider immer noch. Grund: Gleich mehrere offene Stati - Statuen - Statusse, deren Klärung offensichtlich länger dauert als erwartet. Was so ein Wohnungswechsel innerhalb einer so großen Stadt wie Berlin nicht alles mit sich bringt. Mein neuer Sparringspartner, das JC Pankow, zeigt sich beim ersten Probeschlagabtausch noch zahm, will aber auf keinen Fall in den Ring steigen, solange der Vorgänger in Friedrichshain-Kreuzberg nicht aufgegeben hat. Und dieser beißt sich zur Zeit noch an diversen Mini-Verdiensten, Restlöhnen und von den braven Eltern tapfer Angespartem genau die Zähne aus, welche die restliche Zeit scheinbar auf vom Staat finanzierten Bleistiften rumkauen. Elend, Elend!
Ansonsten hält sich euer Vogel tapfer, vertreibt sich Kälte und Einsamkeit mit blutjungen Studenten und steckt den Schnabel in diverse Theatertexte. So vergeht der Oktober mit Händchenhalten unter bunten Lämpchen, Knutschen an der Spree, weinseligen Leseproben mit einem meiner längsten und besten Freunde, langen Telefonaten mit Freunden in der Ferne, anstrengenden Party-Odysseen, die letztendlich schon um halb drei im "Burgermeister" unter den S-Bahn-Bögen enden, kleinen, feinen Zeichenaufträgen und netten, aber bisher unfruchtbaren Theaterbegegnungen. Könnte schlimmer sein, oder?
In diesem Sinne: Make the most of now, dress for the moment, just do it!

Euer Stolpervogel